"Ein Bild zeigt stets nur soviel, wie der Betrachter bereit ist darin zu sehen."

Meine Malerei ist Assoziationsraum, Reflexion auf eine durch Beobachtung oder Empfindung wahrgenommene Wirklichkeit, die nur scheinbar in ihrer malerischen Interpretation vom Bildrand begrenzt wird, dem Auge des Betrachters aber jeden Raum und jede Freiheit lassen möchte.

Das malerische Verfahren hat einen höheren Stellenwert als die Konzeption des Bildes. Der Schaffensprozess geschieht zu Beginn meist intuitiv. Den verschiedenen Materialien bleibt der Freiraum sich selbst zu entwickeln.

Schichtungen entstehen, die immer wieder den Blick auf verhergehende Zustände erlauben.

Unkontrollierte Farbschlieren werden Bestandteil des Bildes. Der Duktus soll diese nicht kaschieren, sondern exponieren.  

Die Fotografie war anfangs ein Hilfsmittel für meine Malerei. Farbigkeit, Komposition, Emotionen, Momente als visuelles Sketchbook. Über die Jahre hat sich daraus eine eigenständige Werkgruppe entwickelt. Die Bilder stehen alleine, in Verbindung mit meiner Malerei oder auch gemeinsam als eine mögliche Geschichte. Dabei bleibt dem Betrachter immer der Raum zur eigenen Interpretation.